Feel good at school

Das Gestalten einer schönen „Kreismitte“ für den Sitzkreis zu Stundenbeginn ist fixer Bestandteil Maria Mechtlers Musikstunden in einer zweiten und einer dritten Klasse. Jeweils zwei Kinder dürfen mit farbigen Glasnuggets und allerlei schönem „Kleinzeug“ die Kreismitte dekorieren.

Dieses Ritual bringt die Kinder automatisch zur Ruhe, man passt auf, sich vorsichtig zu setzen, um das Kunstwerk nicht zu zerstören und die Stunde beginnt in einer positiven Atmosphäre.

Kniffelige Höraufgabe

Lehrerin Lisa Wiedemaier hat mit der 4a die auditive Wahrnehmung geschult:

Die Schülerinnen und Schüler erhalten bei dieser Übung den Text eines bekannten Popliedes. Allerdings sind manche Wörter von der Lehrperson durch andere Wörter ersetzt worden.  Dreimal hören sich die Kinder das Lied an und lesen mit. Entdecken sie einen Fehler markieren sie die Stelle. Im besten Fall bessern sie das Wort auch aus. Zum Schluss wird mit dem richtigen Text verglichen. Die Kinder lernen dadurch das Hin- und Zuhören und schulen auf diese Art ihre auditive Wahrnehmung. Sie müssen es außerdem schaffen, sich voll und ganz auf die Aufgabe zu konzentrieren, da manche Lieder sehr schnell sind.

Natürlich kann diese Übung auch mit einfachen Texten im Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden. Die Motivation der Kinder ist sehr hoch, da fast alle Lieder, also auch die Favoriten unserer Schülerinnen und Schüler für diese Aufgabe verwendet werden können. Unterrichtsbeispiel: Mark Forster: 194 Länder

 

 

Christmas Card Exchange mit Tschechien – Wir holen Europa ins Klassenzimmer

Im Rahmen des Erasmus+ KA1-Projekts „feel.good.school“ besuchte Lehrerin Maria Mechtler im Sommer 2019 die LehrerInnenfortbildung „Interactive Teaching – using Educational games and New Technology in ordert to enhance learner’s motivation“ in Oslo, Norwegen.

Sie nahm nicht nur viele digitale Tools für den Einsatz im Unterricht mit, sondern es ergab sich auch ein Kontakt zu einer sehr netten, engagierten tschechischen Kollegin, Tereza Hnátková, die an der Škola da Vinci in Dolní Břežany nahe Prag ebenfalls mit Grundschulkindern arbeitet. Nachdem beide dieses Schuljahr Englisch in einer 3. Klasse unterrichten, führten sie in der Vorweihnachtszeit einen „Christmas Card Exchange“ durch, um den Kindern Englisch als Lingua franca in Europa näherzubringen.

Die Klassenlehrerin der 3c, Kristina Ullmann und Native Speaker teacher Melissa Gromann unterstützten Maria Mechtler bei dem Projekt und so wurde jedem Kind der 3c der VS Rötzergasse in Wien ein Kinder 3. Klasse der Škola da Vinci bei Prag zugewiesen.

Als die Lehrerinnen den Kindern unseren Plan präsentierten, zeigte sich wie exotisch es auf sie wirkte, dass in einem vielen bis dato unbekannten Nachbarland Österreichs, nämlich Tschechien, tatsächlich Menschen leben, die Tschechisch sprechen. Dabei sind in der 3c ca. 10 verschiedene Muttersprachen vertreten!

Doch Tschechien war auf der Europakarte schnell gefunden und auch die Gemeinsamkeit mit den Schülerinnen und Schülern der tschechischen Schule: Sie lernen Englisch wie wir.

Dann wurden Weihnachtskarten gebastelt und im Englischunterricht mit Weihnachtsgrüßen an das jeweilige Partnerkind beschriftet. Die Karten kamen zusammen mit einem Klassenfoto und einem Brief mit Informationen zu unserer Schule in ein großes Kuvert und Maria Mechtler brachte sie zur Post.

Das Öffnen der beiden dicken Kuverts aus Tschechien war sehr aufregend, auch für die Lehrerinnen, und die Freude war groß. Es wurden Weihnachtskarten hergezeigt, englische Grußformeln verglichen, überlegt, wie das jeweilige Partnerkind wohl aussieht und über die Aussprache der Namen der Kinder diskutiert. Das Projekt ist ein Beispiel für eine einfach zu organisierende Aktion, die Spaß macht, das Sprachenbewusstsein fördert und den Kindern im kleinen Rahmen europäischen oder auch internationalen Austausch ermöglicht.

Pantomime im Deutschunterricht

Lehrerin Lisa Wiedermaier hat eine Methode von ihrer Fortbildung in Großbritannien umgesetzt:

Die Lehrperson mimt eine kurze Geschichte. Diese besteht aus einfachen Sätzen, welche die Kinder der Reihe nach erraten sollen. Zuvor sollte die Geschichte an die Lernziele der Unterrichtseinheit angepasst werden und mit den Kindern vereinbart werden, welche Signale welche Bedeutung haben. (Beispiel: Daumen nach  oben würde bedeuten: Der Satz wurde richtig genannt/ Unterarme drehen würde bedeuten: Der Satz wird noch einmal gemimt…)

Diese Übung kann sowohl im Fremdsprachenunterricht als auch in der Deutschförderung eingesetzt werden, um wichtige Satzstrukturen auf spielerische Art und Weise zu wiederholen, bzw. zu festigen. (Voraussetzung ist natürlich, dass die Kinder diese bereits gelernt haben.) Die richtigen Sätze können an die Tafel geschrieben werden. Am Schluss befindet sich dort eine Geschichte. Bei dieser Aktivität darf die Lehrperson nicht sprechen. Nur die Schülerinnen und Schüler geben Tipps ab. Natürlich dürfen auch die Kinder eine Geschichte kreieren und dafür kurze Sätze darstellen.

Der 4a hat diese Aktivität sichtlich Freude gemacht!

Schule in Wien - Schule in Europa

Die SchülerInnen der 4b arbeiten seit dem letzten Schuljahr am eTwinning-Projekt "Country from a box".

Dabei sind sie mit Schulen aus neuen europäischen Ländern in Kontakt: Deutschland, Spanien, Dänemark, Zypern, Frankreich, Portugal, Litauen, Kroatien und Slowenien.

Aus jeder Partnerschule bekommen wir ein Überraschungspaket mit vielen Infos über die Schulen und die jeweiligen Länder. Die Projektplattform ist (eingeschränkt) hier abrufbar: twinspace.etwinning.net/70212/home

Wir lernen dabei sehr viel über Europa!

Meine Traumschule

Was braucht es in einer Schule, in der sich alle Beteiligten (SchülerInnen, LehrerInnen, DirektorInnen, Eltern, BetreuerInnen, Personal,...) wohlfühlen?

Die SchülerInnen der 4b wurden im Jänner zu ArchitektInnen und entwickelten ihre Traumschulen.